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HMK Außenanlagen | Michael Hopka & Marcel Koch

Wie alles begann

Stellen Sie sich einmal vor, zwei Studenten wissen in Ihren Semesterferien nicht richtig, was sie anstellen sollen. Ganz genauso stellte es sich kurz vor der Jahrtausendwende dar. Einer von uns beiden wurde von seinen damaligen Schwiegereltern gefragt, ob er wisse, wie man eine Hofeinfahrt mit dem entsprechenden Unterbau herstellt. Da wir bereits in jungen Jahren schon viel Baustellenluft geschnuppert hatten und schon immer mal Bagger fahren wollten, bedurfte es keiner großen Überredungskunst, um die erste HMK – Baustelle in Angriff zu nehmen.

Sehr schnell merkten wir, dass wir als Team extrem gut funktionieren und so wurden anschließend noch weitere kleine Baustellen ausgeführt. Die Schulbank wurde dann endgültig durch den Sitz im Minibagger getauscht.

1999
2000-2005

Nach dem Motto „Learning by doing", ging es ans Werk und es wäre gelogen, wenn man von einem problemlosen Bauablauf sprechen würde. Wir machten aber mangelnde Erfahrung mit Einsatzbereitschaft und Willen weg und arbeiteten von früh bis spät, und Berichten zufolge wurden tatsächlich eigene Geburtstage vergessen, nur um das vorgenommene Tagessoll zu erreichen. Wir leerten unsere Konten, kauften Schippe, Hacke und Schubkarren und stolperten so in unser Abenteuer. Natürlich gab es viel zu lernen, denn gerade, weil wir bei null anfingen, gab es viele, die diese Unwissenheit ausnutzten. Doch egal wie groß der Nackenschlag war - aufgeben kam nicht infrage. Im Gegenteil, wir haben immer noch eine Schippe drauf gelegt. Jetzt erst recht!

Man muss erwähnen, dass es auch sehr viele Menschen gab, die den beiden von Anfang an mit Rat und Tat geholfen haben. Ohne sie, wären viele Dinge sicher auch nicht zu meistern gewesen. Und so wurde nach und nach eine Baustelle nach der anderen abgewickelt.

Nach vielen Schwielen und Muskelkatern, wurde der erste Bagger gekauft. Für die zwei war es zu diesem Zeitpunkt als hätten sie das Größte im Leben überhaupt erreicht. Ein eigener Bagger! Und so ging die Geschichte weiter. Es folgte der erste Angestellte, die nächste Maschine, und wieder ein Angestellter...

2005-2010
2010-2020

Irgendwann fanden wir dann im Laufe der Jahre - viele Maschinen und Mitarbeiter später - unseren aktuellen Bauhof in der Berliner Straße in Aßlar. Mittlerweile wird mit vier Leuten im Büro gearbeitet und auf den Baustellen findet man bis zu 20 Mitarbeiter und Subunternehmer.

Auch ein beachtlicher Fuhrpark an Fahrzeugen und Baumaschinen hat sich über die Jahre angesammelt. Wir haben niemals aufgehört zusammenzuarbeiten. Bis heute noch versuchen wir jeden Tag unser Projekt weiter voranzubringen. Man ist fast verleitet diesen Absatz mit „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ zu beenden, denn manchmal glaube ich heute noch, so hätte es auch in einem Märchen ablaufen können.

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